Sex, Clubs & Rock’n Roll:Die Reeperbahn |
|
Man kann bei der Reeperbahn an nackte Tatsachen denken, muss es aber nicht: Der Hamburger Kiez hat mehr zu bieten als Striptease und Table-Dance – zum Beispiel kulturelle Unterhaltung und natürlich einige der feinsten Clubs der Stadt. Im Operettenhaus am Eingang der Reeperbahn laufen aktuelle Musicals der Stage-Company, ein amerikanisierter Showbetrieb für anständige Hamburgtouristen – garantiert jugendfrei. Am Spielbudenplatz geht es zwar schon bunter zu, aber auch hier kommt Theater vor Rotlicht-Milieu, das Kabarett Schmitz Tivoli und das St. Pauli-Theater, immerhin die älteste durchgehend bespielte Bühne in Deutschland, bestimmen die Szene. Im Cafe Keese, einer weiteren Legende im Kiez, tritt seit neustem Thomas Herrmann mit seinem Quatsch Comedy Club auf. Lässige DJ-Tunes spielen das Mandarin Kasino am Millerntor und die China-Lounge am anderen Ende der Reeperbahn. Hier vor der Tür begannen 2008 die Bauarbeiten zum Beatles Platz, die ihre Karriere auf der Reeperbahn gestartet haben – zu fünft und damals noch ohne Ringo Starr werden ihre Figuren auf einem überdimensionalen Plattenspieler verewigt. Der Rest, zugegeben, ein Sündenpfuhl! Wer sich aber in der Großen Freiheit und den Stripclubs auf der Reeperbahn an die Spielregeln hält, muss nichts befürchten, dafür ist der Rotlicht-Betrieb im Kiez zu professionell. Seit 2006 sind die Straßenzüge kameraüberwacht und Unruhestifter landen schnell auf der Davidswache. ...und die Herbert-Straße? Nur eine kleine Gasse in der Jungs unter 18 Jahren keinen Zutritt haben. |
|
Website: http://www.reeperbahn-hamburg.com |



