Nord mit Nord-Ost:Restaurant OKI |
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2002 eröffnete Otto Pfeiffer sein Restaurant OKI mit der ungewöhnlichen Geschäftsidee, die asiatische mit der norddeutschen Küche zu kombinieren. Sehr pur und nicht zu verspielt sollten Essen und Interieur sein. "Ich mache nichts nach, sondern interpretiere die japanische Küche einfach neu", erklärt Pfeiffer, der ursprünglich aus Buxtehude kommt. Umgekehrt verhält es sich genau so. Beim hausmannschen Rotkohl ersetzt er den Geschmacksträger Speck beispielsweise durch Miso (fermentiertes Soja) und gibt für die fruchtige Note einen Schuss Holundersaft hinzu. "So werden die Gerichte leichter – hier plumpst keiner aus dem Laden und hat nachts schwere Träume". Die fantasievolle Karte wechselt vierzehntägig, erlesener Fisch wie Dorade, Wolfsbarsch oder Zander als Sashimi ist immer mit dabei. Bevor es ab 18.30 Uhr warme Küche gibt, kann man im OKI aus dem Patisserie-Angebot in der Glasvitrine wählen. Zum Kaffee empfiehlt sich unter anderem ein "Fruchtpürree Himbeer-Balsamico auf Valrhona-Grancru Schokolade". Keine Frage – der gelernte Konditor Otto Pfeiffer ist ein Meister seines Handwerks und ein guter Gastgeber. |



